Arbovia · Systemwechsel
Baumkataster wechseln: Ihr Altbestand zieht vollständig mit um
Die häufigste Sorge vor einem Systemwechsel sind nicht die Kosten, sondern die Daten: jahrelang gepflegte Bestände in einem Altsystem, das keiner mehr anfassen will, verteilt auf Shapefiles, Excel-Listen und ein Fachverfahren, an das niemand mehr herankommt. Genau diese Übernahme ist bei uns der erste Arbeitsschritt, nicht das Kleingedruckte.
Was wir einlesen
- Excel und CSV, auch mit Koordinaten als Textspalten (WKT) oder getrennten Rechts-/Hochwerten
- Shapefile, GeoPackage, GeoJSON aus GIS-Systemen und Altkatastern, auch als Sammlung vieler Einzeldateien
- Exporte aus Fachverfahren: Was das Altsystem noch herausgibt, nehmen wir als Ausgangspunkt, auch wenn es unvollständig ist
- Gängige Koordinatensysteme: ETRS89/UTM 32, Gauß-Krüger, WGS 84. Die Umrechnung übernehmen wir
So läuft die Übernahme ab
- Sie schicken uns Ihre Daten, so wie sie sind. Aufräumen müssen Sie vorher nichts.
- Probeimport mit Prüfbericht: Wir lesen den Bestand testweise ein und dokumentieren, was wir gefunden haben. Dubletten, Bäume ohne Koordinaten, unplausible Lagen, uneinheitliche Artnamen. Sie sehen vor der Entscheidung, was Ihre Daten hergeben.
- Gemeinsame Durchsicht: Sie entscheiden, was übernommen, zusammengeführt oder verworfen wird.
- Übernahme in den Mandanten: Der Bestand geht vollständig und lagerichtig in Arbovia, mit allem, was an Historie mitkam.
Die Ersteinlese Ihres Bestands ist kostenfrei. Sie sehen Ihr eigenes Kataster in Arbovia, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
Ehrlichkeit bei Lücken
Was im Altsystem nie erfasst wurde, kann keine Übernahme herbeizaubern. Fehlende Kontrollhistorie bleibt fehlend und wird im neuen Kataster als solche gekennzeichnet: Der Bestand startet dann sauber dokumentiert als Neuaufnahme, statt eine Vollständigkeit vorzutäuschen, die im Streitfall nicht trägt. Auch das gehört zur Datenübernahme, und wir sagen es lieber vorher als hinterher.
Aus der Praxis
Über diesen Weg sind bereits Bestände mit zusammen mehreren zehntausend Bäumen aus Fremdformaten nach Arbovia umgezogen, aus Excel-Listen ebenso wie aus umfangreichen Shapefile-Sammlungen gewachsener Altsysteme. Die Erfahrung daraus: Das Chaos ist fast nie so groß, wie es sich anfühlt. Es ist nur noch nie jemand systematisch durchgegangen.
Weiterführend: Arbovia mit QGIS und WFS · Anforderungen für die Ausschreibung