Aus der Praxis
In 81 % unserer eingehenden Untersuchungen war keine Fällung erforderlich. Was das konkret bedeutet, zeigen echte Fälle aus unserer Arbeit – mit den Original-Messwerten. Ortsangaben und Auftraggeber sind aus Datenschutzgründen anonymisiert.
Fall 8: Fünf Sommer aus dem Weltraum. Welche Baumarten den Dürresommer weggesteckt haben
Fünf Sommer, 314 Satellitenaufnahmen, gut 20.000 Bäume einer Kommune: Welche Baumarten den Dürresommer 2022 weggesteckt haben, welche Stadtteile am meisten gelitten haben und warum 2025 trotz Trockenheit glimpflich ausging. Ohne Befliegung und ohne einen einzigen Baum anzufassen.
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Fall 7: 120 Millionen Euro, die in keiner Bilanz stehen
Ein kommunales Baumkataster mit gut 25.000 Bäumen, einmal komplett nach Methode Koch durchgerechnet: rund 100 bis 120 Millionen Euro Sachwert. Wozu diese Zahl im Haushalt, auf der Baustelle und im Schadensfall taugt, und wozu nicht.
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Fall 6: Standsicherheit nicht gegeben. Zwölf Tage später stand der Beweis für das Gegenteil
Sicherheitsfaktor 0,70 an einer Rosskastanie über Sitzbänken, rechnerisch also nicht standsicher. Gefällt wurde trotzdem nicht, denn der Zugversuch liefert nicht nur ein Urteil, sondern eine Stellgröße. Zwölf Tage später stand der Nachweis.
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Fall 5: Warum wir so selten bohren – eine Esche, vier gezielte Messungen
Restwandstärke rund 20 Prozent, also unter der bekannten 30-Prozent-Faustregel. Und der Baum steht trotzdem zu Recht: Der Fall zeigt, wann eine Bohrwiderstandsmessung wirklich nötig ist und warum ein Grenzwert die statische Bewertung nicht ersetzt.
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Fall 4: Der Acht-Meter-Fehler – wenn das Kataster zu niedrig schätzt
Ein Baum, im Kataster deutlich zu niedrig geschätzt. Der Abgleich mit amtlichen Laserscandaten verhindert einen teuren Fehleinsatz.
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Fall 3: Die Folgemessung – das Naturdenkmal unter echtem Wind
Dasselbe Naturdenkmal, diesmal unter echtem Wind: Die Windreaktionsmessung bestätigt die Prognose aus dem Vorjahr.
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Fall 2: Brandkrustenpilz am Naturdenkmal – messen, wo viele längst fällen
Brandkrustenpilz an einem Naturdenkmal: Die Schalltomographie zeigt das Ausmaß der Fäule, die Messung belegt Standsicherheit weit über dem Grenzwert.
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Fall 1: Riesenporling an der alten Friedhofsbuche – der Zugversuch gibt die Antwort
Ein Riesenporling am Stammfuß einer alten Friedhofsbuche. Viele hätten gefällt. Der Zugversuch lieferte die Zahlen für eine andere Entscheidung.
Weiterlesen →Was diese Fälle gemeinsam haben
Zwei gefürchtete Pilzbefunde, eine Standsicherheits-Überwachung unter echtem Wind, ein Datenfehler mit fünfstelligen Folgen – und in keinem Fall hätte der Augenschein allein die richtige Antwort geliefert. Die Messung lieferte sie jedes Mal. Das ist kein Zufall, sondern unser Normalfall – in 81 % unserer eingehenden Untersuchungen war keine Fällung erforderlich. Mehr zur eingehenden Untersuchung · Fragen zu einem eigenen Verdachtsfall beantwortet Elias direkt hier im Chat.