Fachlich eingeordnete Neuigkeiten rund um Baumkontrolle, Baumgutachten, Baumbiologie und Grünflächenmanagement. Geschrieben aus der Praxis, mit Quellen belegt.
Fall 7: 120 Millionen Euro, die in keiner Bilanz stehen
Ein kommunales Baumkataster mit gut 25.000 Bäumen, einmal komplett nach Methode Koch durchgerechnet: rund 100 bis 120 Millionen Euro Sachwert. Wozu diese Zahl im Haushalt, auf der Baustelle und im Schadensfall taugt, und wozu nicht.
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Fall 6: Standsicherheit nicht gegeben. Zwölf Tage später stand der Beweis für das Gegenteil
Sicherheitsfaktor 0,70 an einer Rosskastanie über Sitzbänken, rechnerisch also nicht standsicher. Gefällt wurde trotzdem nicht, denn der Zugversuch liefert nicht nur ein Urteil, sondern eine Stellgröße. Zwölf Tage später stand der Nachweis.
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Schädlings-Radar: Japankäfer. Meldepflichtig, aber kein Fall für die Verkehrssicherheit
Seit dem 11. August 2026 liegen Teile von Mainz in einer Japankäfer-Pufferzone. Für die Verkehrssicherheit ist der Käfer bedeutungslos, melden muss man ihn trotzdem. Woran man ihn erkennt, womit man ihn verwechselt, und was in einer Befallszone für den Betrieb gilt.
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Fall 5: Warum wir so selten bohren – eine Esche, vier gezielte Messungen
Restwandstärke rund 20 Prozent, also unter der bekannten 30-Prozent-Faustregel. Und der Baum steht trotzdem zu Recht: Der Fall zeigt, wann eine Bohrwiderstandsmessung wirklich nötig ist und warum ein Grenzwert die statische Bewertung nicht ersetzt.
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928 Millionen angemeldet, 80 Millionen da: Was die Förderlücke für den Baumbestand bedeutet
Für die fünfte Runde des Bundesprogramms zur Klimaanpassung haben Kommunen Projekte für 928 Millionen Euro angemeldet. Im Programm liegen 80 Millionen. Was das für den vorhandenen Baumbestand heißt und welche Reihenfolge mit knappem Geld trägt.
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28.201 Kontrollbefunde ausgewertet: Der häufigste Schaden ist nicht der gefährlichste
Zum ersten Mal haben wir alle Befunde aus unseren betreuten Beständen zusammengezählt: 28.201 Einzelbefunde aus 41.832 Kontrollen. Holzzersetzende Pilze machen davon 6,2 Prozent aus. Warum ausgerechnet diese 6,2 Prozent die Kontrolle bestimmen und die Rangfolge trügt.
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Pflanzgruben: Aus FLL-Empfehlungen werden Richtlinien, Einspruchsfrist bis 31. August
Die FLL führt ihre Empfehlungen für Baumpflanzungen zu Pflanzgrubenrichtlinien zusammen. Das Einspruchsverfahren zum Gelbdruck läuft noch bis zum 31. August 2026. Wichtig für alle, die Baumpflanzungen ausschreiben.
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Wenn Altbäume plötzlich absterben: Was die Trockenheit 2026 für die Baumkontrolle bedeutet
Aachen und Düsseldorf melden absterbende Altbäume. Der eigentliche Kontrollfall sind aber nicht die toten Bäume, sondern die noch grünen mit Rindennekrosen, Kronenrückgang und Stammfußpilzen.
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Grünastbruch: Wenn bei Windstille scheinbar gesunde Äste fallen
Städte warnen aktuell vor Astabbrüchen bei Hitze. Was hinter dem Grünastbruch steckt, warum keine Kontrolle ihn sicher vorhersagen kann. Und was Baumverantwortliche jetzt tun können.
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Fall 4: Der Acht-Meter-Fehler – wenn das Kataster zu niedrig schätzt
Ein Baum, im Kataster deutlich zu niedrig geschätzt. Der Abgleich mit amtlichen Laserscandaten verhindert einen teuren Fehleinsatz.
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Fall 3: Die Folgemessung – das Naturdenkmal unter echtem Wind
Dasselbe Naturdenkmal, diesmal unter echtem Wind: Die Windreaktionsmessung bestätigt die Prognose aus dem Vorjahr.
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Fall 2: Brandkrustenpilz am Naturdenkmal – messen, wo viele längst fällen
Brandkrustenpilz an einem Naturdenkmal: Die Schalltomographie zeigt das Ausmaß der Fäule, die Messung belegt Standsicherheit weit über dem Grenzwert.
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